Skip to content

Abwesend sein

April 9, 2012

Abwesend sein und doch hier sein, aber fern und doch da.
In mir schlummert ein Dichter, ich habs immer gewusst!

Nun ja, das rechtfertigt noch immer nicht, dass ich meinen Ketchupbanane-Blog gut ein halbes Jahr … fast schon länger, einfach dem Internet-Nirvana ausgesetzt habe. Aber es heißt ab jetzt: In die Zukunft blicken, die Vergangenheit vergessen (denn die kommt ja sowieso nicht wieder) und sich freuen, denn: (Trommelwirbel) Das lang ersehnte Resultat der unfassbar brisanten Umfrage „Magst du Bananen“ liegt vor. Das Ergebnis lässt sich zeigen:

Zu meiner Verwunderung, gab es nur einen einzigen, der eine Bananenplantage sein Eigen nennt. Und auch nur einen Bananensammler. Dafür aber ganze 5 (!) Desinteressierte, denen die Banane gleichgültig ist. Zum Glück heißt ja mein Blog Ketchupbanane, wollen wir also hoffen diese 5 Personen stehen auf Ketchup. Aber wenn ich wem erzähle mein Blog habe nichts mit Küche zu tun, außer, wenn ich beim Schreiben in der Küche sitze oder einen Eintrag bezüglich einer Speise, die ich zu mir nehme, verfasse, glaubt mir das sowieso keiner. Die Kategorien „Essen“, „Leben mit der Banane“, „Rezept für Bananenpüree“ und so manch andere erwecken einen etwas zweideutigen Eindruck.  Tatsache ist aber, es geht hier um … ja da muss man erst mal ein paar Einträge genauer analysieren.

Weiter zu der viel wichtigeren Frage, nämlich der Um-Frage. 3 Personen haben noch nie was von einer Banane gehört, wissen aber, dass sie gelb ist. Das war natürlich ein typischer Reinleger! Die 3 Leute können sich etwas schämen, denn man weiß natürlich sofort, dass das nicht stimmen kann und wenn doch …

Keiner findet sie eklig und keiner hat seinen Geschmackssinn verloren. Das sind schon mal gute Neuigkeiten.

2 Leute sind besonders kritisch und hinterfragen alles und 2 weitere sagen im Klartext sie mögen keine gelben Dinger.

Diese äußerst repräsentative Umfrage zeigt uns also, dass – wie so oft im Leben – die Gleichgültigkeit siegt.

Das Ergebnis veranschaulicht also, dass die meisten Menschen gleichgültig durchs Leben gehen, hin und wieder eine Banane essen,  aber nicht so recht wissen, ob sie ihnen schmeckt oder nicht und sich aber auch nicht fragen, was ihnen besser schmecken würde. Das ist recht bitter, drum eröffne ich auch gleich eine neue Umfrage „Wie können wir die Gleichgültigkeit besiegen?“.

Advertisements

Trailer zum Twitter-Account KetchupBanane

Juli 4, 2011

So, da ja mein Blog einen Trailer hat und die KetchupBanane auf Twitter in letzter Zeit sehr aktiv war, war es auch an der Zeit auch hierfür einen Trailer auf die Beine zu stellen. Oder im #Banaversum würde man #BanaBeine sagen?!

Kunst

Juni 14, 2011


airigami.com

Fand ich immer ganz toll als ich klein war und solche Figuren aus Luftballons bekam.
Endlich wird daraus eine eigene Kunstrichtung!

Lange weg – Die Zweite

Juni 5, 2011

Nun, ich dachte… ich denke viel zu viel. Ja, genau! Das geht gar nicht. Das Leben wäre viel einfacher, wenn ich die Hälfte meiner Gedanken nicht denken würde. Hm… aber dann würde ich ja nur halb denken? KA, auf irgendeine Art und Weise sollte es mit den Gedanken Schluss sein, damit Frieden einkehren kann. Schreibt man „einkehren“, wie ich es gerade geschrieben habe? Naja, ist doch egal, wenn nicht, dann schreibt man es halt ab jetzt so. Keine Wiederworte! Schreibt man „Wiederworte“ wie ich es gerade geschrieben habe? Das wären dann aber wieder Worte …es geht aber um Widerworte …

Clemens heißt in Wirklichkeit Fridolin. Aber der Name Fridolin passt einfach gar nicht zu ihm! Also heißt er in diesem Blog einfach Clemens… so kann er auch niemals herausfinden, dass ich über ihn schreibe. Wieso seine Eltern ihn so genannt haben, verstehe ich nicht. Er sollte sie mal fragen und vielleicht gibt es ein Gesetz, das es Eltern verbietet ihre Kinder dermaßen bloß zu stellen. Tatbestand der Schlechten Namensgebung. Freiheitsstrafe? Nein, aber Geldstrafe in Höhe von 1.000,- … das wär doch mal was! Gesetze, die sich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens beschäftigen.
Wo wir schon einmal dabei sind. Ich hätte einen ziemlich langen Gesetzeskatalog, den ich gerne dem Gesetzgeber zur Begutachtung geben würde.

OMG!!! Ich habe gerade einen Fisch gesehen … unter meinem Bett! Ein Staubfisch!!! Ein Fisch! Aus Staub! Was es auf der Welt nicht alles gibt … ich werd jetzt den Fisch fangen und schauen, was ich damit machen kann… vielleicht werd ich berühmt und der Fisch kommt ins Museum. (NONSEUM!)
Möchtest du ihn kaufen? Kaufpreis: 1 Million.
Haha… Euros natürlich! Und nicht Pumukeldollar oder sowas!

So… jetzt muss ich wirklich los.

Lange weg

Juni 5, 2011

Nun hatte ich einen wirklich tollen Eintrag geschrieben und mit einem Mal waren alle Worte weg! Verschwunden, einfach so!
Ich bin gerade sehr philosophisch geworden und habe mich mit den Gründen beschäftigt, warum jemand lange weg sein kann und was das bei den Menschen alles auslöst. Was „lange“ eigentlich bedeutet und dass mein letzter Eintrag in diesem cyber-Universum nicht wirklich lange zurückliegt.
Dass Anonymität vielleicht heutzutage nur mehr eine Illusion ist und der Clemens gar nicht Clemens heißt, sondern … ja sag ich nicht.
Und und und …

Sich vergessen

Februar 2, 2011

„Schau, du musst dich einfach wieder glücklich fühlen. Wenn du unglücklich bist, denkst du einfach an schöne Dinge, wie … deinen ersten Kuss oder den wunderschönen Griechenland-Urlaub, ans Meer, an den Strand…“
Claire wusste anscheinend wirklich NICHT worüber sie sprach.
Dachte sie etwa, nur weil sie Psychologie-Studentin war, dass sie alles wüsste und Depressionen vertreiben könnte, als wären es Eintagsfliegen?
Clemens schenkte ihr wenig bis gar keine Aufmerksamkeit und mir kam es so vor, als ob ihm nichteinmal aufgefallen war, dass eine fremde Frau in unserer Wohnung war und mit ihm sprach.
Er nickte zwar hin und wieder, aber sein Blick war immer derselbe, dieser endlos-lang-auf-ein-und-denselben-Punkt-starrende Blick.
Die Psychologiestudentin Claire dachte sie hätte ein Wunder vollbracht, als Clemens anfing über den Urlaub mit Jessica in Italien zu erzählen. Er konnte gerade einmal seine Tränen zurückhalten, seine Körpersprache verriet ihn.
War diese Claire blind? Musste sie ihn immer wieder an Jessica erinnern?
Ich nahm sie dann mal zur Seite und schilderte ihr nochmals, dass er eine schwere Phase durchmachte, eben genau wegen dieser Jessica und wenn sie ihn immer wieder daran erinnerte, würde es die ganze Sache nur schlimmer machen.

„Ach Nathalie, lass mich doch mal machen. Ich bin Expertin“, sie zwinkerte mir zu und ich blieb mit offenem Mund stehen und beobachtete wie sie nur noch mehr Salz in eine tiefe Wunde streute.

Ami sah immer wieder zu mir herüber und deutete mir mit Handbewegungen und ihrem Gesichtsausdruck wie Leid es ihr tat.

Als Claire endlich gegangen war, setzte ich mich zu Clemens und sprach mit ihm.
Und dann sah ich, was ich noch nie bei ihm gesehen hatte: Er weinte.

Ich nahm ihn in meine Arme und versuchte ihn zu trösten, einfach nur für ihn da zu sein. Er tat mir so leid und ich war einfach nur machtlos.
Warum machte es ihn so fertig, dass er nicht mehr mit Jessica zusammen war? War vielleicht etwas anderes geschehen, wovon ich nichts wusste?

Mir kam es seltsamerweise so vor, als ich ihn hielt, als ob ich die Welt so sehen könnte, wie er sie sah. Ein trauriger Unterton hatte alles um uns herum in einem Schwarz-weiß gekleidet, alle Farben waren durch seine Tränen hinweggeschwemmt worden und nur das Grün seiner Augen blieb noch übrig und wurde immer blasser und blasser. Es schien als ob die Welt vergessen hatte, wie schön sie war.

Okay, also dieses Video hat ja überhaupt nichts mit diesem Eintrag zu tun und New York ist auch so gar nicht die Stadt, in der sich das hier alles abspielt, aber die Musik scheint traurig und alles ist in Schwarz-Weiß gehalten. Darum.

Faszinierende 3D Projektion

Februar 1, 2011

Das ist einfach toll, ich bin wirklich begeistert!
Ein Gebäude wird zum „Leben erweckt“.

Realisiert von Muse in Amsterdam, Holland:

Bei der Gelegenheit auch eine weitere von NuFormer Digital Media aus den Niederlanden:

%d Bloggern gefällt das: