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Berumilandipas

Januar 26, 2011

Frustessen ist mittlerweile schon out, total öde und langweilig. Deshalb gibt es auch eine neue Methode, die heißt: Frustschreibessen.

Genau, man setzt sich hin, holt sich seinen Notizblock heraus und isst die Worte, die man schreibt.

Vorteile:
* Man kann nicht zunehmen

Mehr braucht man dazu nicht wissen. Das Wort, das mir bisher am besten geschmeckt hat: Berumilandipas

Wieso? Es macht einfach Spaß Wörter zu erfinden, die vorher nicht existiert haben, weil sie so schmecken können, wie sonst kein anderes Wort. Es ist, als würde man dem Geheimnis des Lebens ein kleines Stück näher kommen. Vielleicht.

Berumilandipas, der; Berumilandipasses, Berumilandipasse:
nach dem herkömmlichen Verständnis das seltenste nicht existente Lebewesen, das keinen Sauerstoff zur Atmung benötigt, sondern Seifenblasen. An Stelle einer Photosynthese oder anderer tierischer oder organischer Lebenwesen, ernähren sich Berumilandipasse von blauen galaktischen Seewürmern. Ihr Aussehen verändert sich beinahe sekündlich. Systematisch spielen die Berumilandipasse in ihrer Gesamtheit heute eine wichtige Rolle.

Würdest du menschlichen Käse essen?

Januar 26, 2011

Und als Nachspeise wohl menschliche Eis-Creme.

Na dann … Bon Appétit!

Was sagt dein Spiegelbild?

Januar 25, 2011

Daniel erzählte mir gestern die Geschichte von Iris, einem Mädchen, das er in einem Zeichenkurs kennengelernt hatte.
„Sie war immer so fröhlich und hatte so viel Talent. Ihre Bilder bewegten und regten zum Träumen an. Leider malt sie jetzt nicht mehr.“
Als ich ihn fragte warum, schien er ein wenig betrübt. Er erzählte mir wie eine Zeichenkollegin, ihr Name war Shania, Iris immer kritisiert hatte und jedes Bild, das sie malte, schlecht reden musste.
„Aber deshalb hört man doch nicht mit dem Zeichnen auf. Es gibt immer Menschen, die einen runter bringen wollen.“
Als Iris an einem normalen Mittwoch Morgen wieder in die Zeichenstunde ging und die Klasse betrat, fand sie alle ihre Bilder zerissen auf dem Boden vor.
„Wirklich? War es diese Shania?“
„Keiner weiß es genau, aber die Vermutung liegt nahe. Seitdem hat Iris einfach aufgegeben.“

Ich finde soetwas einfach nur schade und ich werde diese Menschen nie verstehen, die anderen Leid zufügen wollen. Ich wünschte Iris hätte nicht aufgehört, denn dadurch hat sie Shania genau das gegeben, was sie wollte.

Früher habe ich mich auch leicht runterkriegen lassen, habe mich sofort beleidigt gefühlt und wurde in negative Stimmung versetzt.

Man darf einfach nicht zulassen, dass andere Menschen einen auf diese Art und Weise beeinflussen. Es wird immer Menschen geben, die fröhliche Menschen unglücklich sehen wollen. Sie tun alles, was in ihrer Macht steht, um einen glücklichen Stern nach dem anderen auszulöschen, meist sogar unbewusst, weil sie nicht erkennen, dass ihr Ego sie fest im Griff hat.
Ich habe erkannt, dass Menschen wie Shania so handeln, damit sie sich selber besser fühlen, da sie in ihrem Inneren tatsächlich traurig und einsam sind.

Glückliche Menschen wollen auch andere glücklich sehen.
Außerdem gibt es auch soetwas wie konstruktive Kritik, die man leicht an der Wortwahl und der Ausdrucksweise erkennen kann. Wenn jemand einfach nur gemein ist, um gemein zu sein, dann erkenne was dahinter steckt: das traurige Ich dieser Person, das dich auch traurig sehen will.

Grundsätzlich behandeln wir andere Menschen so wie wir uns selber fühlen und wenn wir eine andere Person beneiden oder schlecht reden, dann nur, weil es einen Ort in uns gibt, wo all diese negativen Emotionen residieren. Unsere Handlungen und unsere Worte spiegeln unser eigenes Selbst wider.

Im ersten Moment, könnte man sogar das Verlangen spüren zu erwidern und der anderen Person mit denselben Mitteln zu begegnen, die diese gewählt hat … doch das nährt nur das Ego des anderen und selten kann man dadurch etwas erreichen.

Begegne solchen Menschen einfach mit Stille. Stille ist wie Macht. Wenn sie dich beleidigen wollen, sei nicht beleidigt und ihre Beleidigung bleibt an ihnen picken, wie ein Blutegel, der an ihrem Blut saugt.

Mir ist schon klar, dass all dies leichter gesagt ist, als getan. Mir passiert es auch noch, dass mich die Dinge, die andere sagen, berühren und traurig machen. Niemand ist perfekt. Allerdings komme ich schneller darüber hinweg und widme mich meinem Leben und dem, was mir wichtig ist und was ich liebe, anstatt mich mit dem zu befassen, was andere über mich denken oder sagen.

Versuche einfach immer daran zu denken, dass das, was wir bei anderen sehen, ein Spiegelbild dessen ist, was wir selbst fühlen. Also wenn das nächste Mal jemand versucht, dich runterzukriegen, erkenne, dass es nichts mit dir zu tun hat und vor allem male weiter und male noch mehr als vorher bis dann sogar eine Shania glücklich wäre, wenn sie ein Bild von dir hätte, weil es nun so unglaublich wertvoll ist.

Noch ein Gedanke am Rande … die Person, die du heute beleidigst, könnte die Person sein, deren Freundschaft du in Zukunft gerne hättest. Blöd gelaufen, was?

Als er kurz weg war

Januar 24, 2011

um ein Buch zu holen, das er vergessen hatte, hab ich dieses Video gedreht. Was man nicht alles tut, um sich die Zeit zu vertreiben. Hätt er doch gleich dran denken können, dass wir ohne den Angaben aus dem Buch nicht lernen können.

Brainfood

Januar 24, 2011

Daniel studiert im selben Jahr wie ich und deshalb lernen wir heute gemeinsam. Er hat Obst, Gemüse und Weizenkeime mitgebracht.

„Daniel, ich glaube ich habe begriffen, dass ich nicht kochen kann. Aber deshalb musst du nicht jedes Mal, wenn du mich besuchst, etwas Essbares mitbringen!“
„Das ist brainfood… damit wir fürs Lernen gestärkt sind.“
„Weizenkeime? Und die isst du einfach so?“
Er nickt.
„Glaubst du wirklich, dass das Ergebnis unserer Prüfung übermorgen von dem, was wir heute essen, beeinflusst wird?“
„Nein Nathalie, das glaub ich nicht. Ich weiß es“, proklamierte er in einem tiefen und überzeugenden Ton.

Und die weise Erkenntnis des Daniel?
Die Banane, die ich heute esse, sorgt übermorgen also für gute Noten.

Erfindungen, die keiner braucht oder Nonsense

Januar 23, 2011

Nr. 1: Nagelbürste mit echten Nägeln

Ich bin gerade sehr angeekelt bei dem Gedanken, dass es soetwas tatsächlich gibt.

Ami hat mich heute angerufen und mich gebeten, dass ich mit ihr in ein gewisses Nonseum in Niederösterreich geh, wo es Erfindungen zu sehen gibt, die niemand braucht.

„Ami, wieso willst du dann überhaupt dorthin gehen? Ich kann auch 1.000 Sachen erfinden, die keiner braucht und eröffne deshalb auch nicht gleich ein Museum.“

„Daniel war letzte Woche dort und angeblich soll es ein Erlebnis sein, dass man nicht so schnell vergisst. “

„Das glaub ich dir sogar.“

Als ich dann erfuhr, dass ein gewisser „Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen“ für dieses Museum verantwortlich ist, war ich einfach nur mehr erstaunt und habe ihr glatt zugesagt.

Demnächst werde ich also in dieses Museum entführt, wo es Skulpt-Uhren gibt. Hoffentlich lande ich dann nicht auch dort als Ausstellungsstück oder gar mein Blog… obwohl das wäre witzig.

Hier einige Exemplare:


Hutlüfter


Rauchen für Anfänger


Augengläser


Eingelegte Birnen

Der Clemens

Januar 23, 2011

Er hat grüne Augen, blonde Haare und ein süßes Lächeln.

Als wir zusammenzogen, hatten wir uns versprochen, NIEMALS, unter keinen Umständen, selbst wenn wir die zwei letzten, noch lebenden Menschen auf der Welt wären, etwas miteinander anzufangen.

Als ich ins Wohnzimmer ging:

„Hey Nati, wie gehts?“

„Geht so. Ich hatte einen Albtraum und hab mir dabei meinen Knöchel an der Bettkante angehauen.“

„Ja, das hab ich mir gedacht. Hab dich nämlich aufwecken wollen.“

Dann las er weiter in seiner Zeitung. Ich rührte mich nicht vom Fleck.

„Clemens, was du da gestern zu mir gesagt hast…“

Er legte die Zeitung weg.

“ Was meinst du?“

„Naja, das Ganze mit ‚Ich liebe dich‘ und so. Nachdem alle gegangen waren…“

„Du liebst mich?“

„Clemens! Hörst du mir nicht zu? Du hast gestern zu mir gesagt, dass du mich liebst.“

„Aber Kleines, was reimst du dir da wieder zusammen… Selbst wenn ich das gesagt haben sollte, weißt du doch, dass ich es auf eine freundschaftliche Art und Weise gemeint habe.“

Es schien als wartete er meine Reaktion ab. Ich war verwirrt. So viele Gedanken gingen mir plötzlich durch den Kopf.

„Was, aber.. ich dachte…“

Er schüttelte den Kopf.

„Na sicher lieb ich dich, du bist praktisch meine beste Freundin.“

Ich atmete auf, lächelte verlegen, gleichzeitig zog sich mein Bauch zusammen, als ob mich jemand geboxt hätte.

Dann läutete sein Handy und er hob ab. Es war seine Jessica, sie wollte sich entschuldigen. Er lächelte mich an, nahm die Zeitung in die eine Hand, in der anderen Hand hielt er das Handy an sein Ohr. Als er das Wohnzimmer verließ, konnte ich noch hören wir er sagte: „Ich weiß, dass dus nicht so gemeint hast… ja, mir tuts doch auch leid. 17 Uhr? Ja passt perfekt, ich hol dich ab…“

Ich setzte mich auf die Couch, genau auf die Stelle, wo er soeben gesessen hatte. Der Platz war warm. Ich wollte, dass mich jemand umarmt und mir erklärt, warum ich mich plötzlich so traurig fühlte, wo doch meine Besorgnis umsonst gewesen war.

Im Zimmerversteck so tun als ob

Januar 23, 2011

Ich habe mich den ganzen Vormittag vor ihm versteckt. Konfrontationen sind nichts für mich. Er hat an meine Zimmertür geklopft und „Frühstück“ gerufen, ich tat so, als ob ich noch schlafen würde… wobei, es wird ihm wohl aufgefallen sein, dass ich bereits wach war.

Ich hörte nämlich gerade Musik, als er klopfte, klappte ich meinen Laptop zu und lief zu meinem Bett, in Lichtgeschwindigkeit sozusagen, dabei bin ich aber leider gestolpert und musste natürlich meinem Schmerz Ausdruck verschaffen, in dem ich leise, aber doch deutlich wahrnehmbar, „Aua“ winselte.

Damit ich die Zeit überlebe, habe ich meine 4 Schoko-Riegel verdrückt, die ich immer im Nachttisch-Schrank aufbewahre.

Und nun weiß ich nicht, was ich tun soll. Clemens und ich, das passt einfach nicht zusammen, das ist wie Ketchup und Banane. Ketchup und Pommes würden gut schmecken, vielleicht, unter Umständen gar  Ketchup mit Spaghetti, aber mit Banane? Banane ist doch ein Obst!

Obst und ein Derivat eines Gemüses, ne … obwohl, ich hatte mal gelesen, dass Tomaten auch eine Obstsorte seien. Oder habe ich mir das eingebildet?  Das Magazin hieß „Wissen macht Blah“ oder so ähnlich.

Was bin ich für ein Angsthase, ich muss mich jetzt endlich aus meinem Zimmer begeben, sonst veröde ich hier noch. Außerdem knurrt mein Magen, die 4 Schoko-Riegel sind dann halt doch zu wenig gewesen und das ganze Gerede über Essen macht am Ende immer hungrig. Ich stelle mich jetzt der Situation, ich meine … wär doch zum Lachen, wenn ich das nicht auf die Reihe kriege.

Sushi Pizza oder ich bin sprachlos

Januar 22, 2011

Ich bin etwas sprachlos.

Also kurz nachdem ich meinen Eintrag verfasst hatte, klingelte es auch schon an der Tür. Ich lief schnell hin, setzte einen breiten Grinser auf (es musste doch bestimmt Amelie sein, die ist immer überpünktlich) und dann stand da plötzlich mein Hausgeist.
Mein Grinser verflog auch schon.

„Clemens, so hatten wir das aber nicht vereinbart. Was machst du hier? Und hast du nicht einen Schlüssel? Warum klingelst du überhaupt?“

„Tut mir leid. Ich habs nicht mehr ausgehalten. Jessica ist total verrückt geworden. Sie bildet sich ein, dass du es auf mich abgesehen hast und versucht mich die ganze Zeit zu überreden mit ihr zusammen zu ziehen.“

Wir gingen hinein, er schloss die Tür ab.

„Und warum ziehst du nicht einfach zu ihr? Es würd mir nichts ausmachen, wirklich. Wir kennen uns jetzt schon 100 Jahre und ich kanns kaum erwarten dich endlich los zu werden!“

Ich grinste wieder. Clemens sah mich irgendwie seltsam an.

„Wir haben Schluss gemacht.“

„WAS?“, ich schrie ihn beinahe an. Ich mochte Jessica nicht sonderlich, sie war ein wenig aufgeblasen, kam sich immer so viel besser vor als alle anderen, aber die Tatsache, dass Clemens eine Freundin hatte machte ihn weniger anhänglich.

„Wieso?? Das versteh ich nicht. Ihr… du … ! Clemens, warum?“

„Sie hat mir gesagt, ich solle mich entscheiden… sie befiel es mir regelrecht! Und wenn ich nicht mit ihr zusammenziehe, dann sieht sie das als ein Zeichen, dass sie Recht hat. Ich hab ihr gesagt, dass ich noch ein wenig Zeit brauche, um meine Gedanken zu organisieren und mal ne Nacht drüber zu schlafen. Daraufhin fing sie an zu weinen und machte mir nur noch Vorwürfe… Ich sei egoistisch und habe Angst mich zu binden und bin ein Mann und … wirklich die absurdesten Dinge warf sie mir an den Kopf.“

„Tut mir leid, Clemens. Ich wusste immer, dass mit Jess was nicht stimmt, dass sie ne geistige Emotionstussi ist, hätt ich nicht gedacht.“

Er setzte sich aufs Sofa.

„Aber weißt du … so gern ich mit dir über deine Beziehungsprobleme reden würde … Amelie, Matthias und Daniel sind gleich da.“

Er blickte zum gedeckten Tisch hinüber und nickte.

„Warst du beim Burger-Laden?“

„Wie kommst du drauf?“

„Also Nat, ich bin vielleicht egoistisch, habe Angst mich zu binden und bin ein Mann … aber dass das eindeutig Freddie’s Burger sind riecht man doch schon von ner Sicherheitsdistanz von einigen Metern.“

„Glaubst du das fällt ihnen auf?“

Er fing an zu lachen.

„Das fällt sogar unserer 90 Jährigen Nachbarin auf, die nicht mehr riechen kann. Ich hab sie vorhin gesehen, die hat mich richtig böse angeguckt, als ob sie wüsste, dass du für dieses Fast-Food Aroma verantwortlich bist.“

„Mist. Was mach ich jetzt? Ich hab mir so viel Mühe gegeben-“

Er lachte nur noch lauter.

„Clemens! Ich meins ernst! Was mach ich jetzt? Glaubst ist es schlimm, wenn ich ihnen das servier?“

„Also, es wird dich wohl nicht für das perfekte Dinner qualifizieren, aber… schlimmer gehts wohl nicht, Nat! Was besseres ist dir nicht eingefallen, im Ernst? Sogar ne Auftau-Lasagne hätts getan!“

Ich setzte mich auf einen Stuhl vom Esstisch und schaute in die Ferne.

„Nat! Ich hab eine Idee! Wir essen die Burger und machen Sushi.“

… Ja genau, da hab ich auch aufgehört Clemens ernst zu nehmen. Eine Beziehung erst frisch hinter sich und er will Sushi machen. Nicht mit mir! Amelie, Matthias und Daniel bekommen die Burger serviert, dachte ich mir. Der redet nur mehr Blödsinn. Jess hatte wohl gar nicht so unrecht.

Dann klingelte es an der Tür und ich bekam die Panik.

„Okay, Clemens du nimmst die Burger und steckst sie in den Kühlschrank. Ich sag denen, dass wir Pizza bestellen.“

Er befolgte meine Anweisung, ich konnte hören wie er zu sich flüsterte: „Sushipizza“ und ich lief schnell zur Tür.

Da standen Amelie, Matthias und Daniel, alle hatten Einkaufstüten in der Hand. Ich begrüste sie, leitete sie ins Wohnzimmer und sprach sie dann endlich auf die Einkaufstüten an.

Matthias: „Wir waren noch schnell einkaufen und haben uns gedacht, dass wir doch alle gemeinsam kochen könnten.“

Ich: „Aber, woher wollt ihr denn wissen, ob ich nicht schon alles schön vorbereitet hatte und so?“ Vor meinem inneren Auge: Die Burger.

Sie sahen auf den Esstisch, dessen Lacken verrutscht waren und wo nur noch das Besteck in alle Richtungen zeigte. Ein kleines Salatblatt war nur eine dumpfe Erinnerung an das schön hergerichtete Fast Food essen.

Amelie: „Wir lieben dich, aber wann hast du uns jemals eingeladen und wirklich gekocht? Das letzte Mal hast du uns etwas serviert, da hab ich richtig Angst bekommen.“

Matthias nickte zustimmend. „Es hat mich sogar gebissen!“

Daniel: „Ja, oder kannst du dich nicht mehr an den DVD-Abend erinnern? Wo du mit deinem Popkorn fast die Küche in Brand gesteckt hast?“ Er grinste.

Ich: „Aber Leute! Wieso habt ihr mich dann nicht angerufen?“

Amelie: „Haben wir doch versucht, aber wir sind immer nur in deiner Sprachbox gelandet. Bist du uns böse?“

Ich lächelte. Mann, was hab ich für tolle Freunde. Sagen mir nicht, dass mein Essen ein Horror ist und akzeptieren trotzdem ne Einladung, selbst wenn ihr Leben gefährdet ist und sie jedes Mal Angst haben. Jetzt war wohl so ne Art Wahrheitsstunde.

Da kam Clemens von der Küche zurück. Er sah so aus, als ob er einen Burger verdrückt hatte. Er gluckste uns glücklich an.

„Na Leute. Lust auf Sushi?“

Ich: „Ich wollte uns eine Pizza bestellen.“

Matthias: „Das wird wohl nicht mehr nötig sein. Kommt wir gehn jetzt in die Küche.“

Und so kochten mir meine Freunde ein super leckeres Curry mit Reis und Salat und als Nachspeise gab es einen Apfelstrudel.
Das war die Geschichte, wie meine Freunde um eine Haaresbreite dem Freddie-Burger entkommen waren.

Hier hätte die Story zu Ende sein sollen, aber …

Als alle gingen, waren nur noch Clemens und ich übrig. Der Abend war echt schön verlaufen. Clemens schien aber ein wenig angeheitert (hatte mehr als 4 Gläser Wein intus) und als wir dann am Sofa saßen, sah er mich an, nahm meine Hand und sagte:

„Nathalie, ich liebe dich.“

Und jetzt bin ich sprachlos. Für immer glaube ich.

Ich melde mich wieder. Denk ich.

Kochen für Freunde

Januar 22, 2011

Da sitz ich nun und überlege mir, was ich meinen Freunden servieren soll. In 2 Stunden kommen sie und die Küche sieht aus wie ein S*Stall.

Da kommt mir die blendende Idee einfach schnell zum Fast-Food Restaurant zu laufen und mir nen doppelten Cheese-Burger mit allem drum und dran zu bestellen. Mal 5.
Den einen verputz ich glatt, die anderen 4 nehm ich mit nach Hause.

Okay, es kommen insgesamt 3 Leute. Mit mir sinds 4 natürlich.
Schnell den Tisch im Wohnzimmer herrichten, die Innereien der Burger entfernen und schön auf die Teller platzieren. Noch ein bisschen Salat dazu und es sieht aus wie hausgemacht. Ne wahre Delikatesse. Sie werden begeistert sein.

Meinen Hausgeist (so nenn ich neuerdings meinen Mitbewohner, der geht mir nur mehr auf die Nerven) konnte ich für heute vertreiben.

Wenn der wüsste, was ich da Leckeres zubereite … haha.

***

Sodala, hab schon alles fein säuberlich vorbereitet. Es sieht toll aus.
Hausgemachtes Fast Food, zum Glück wissen meine Freunde nichts von meinem geheimen Internet-Leben und dass ich aus Zeitmangel leider nur schnell um die Ecke beim Burger-Laden war.

Ich denke der Abend wird ein Erfolg.
Man sieht sich.

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